Zwei Hände voller Liebe

Zwei Hände voller Liebe

Ich liebe Burger! Besonders im Sommer bereite ich die Patties gerne auf dem Grill zu. Zusammen mit frischen Zutaten wird das saftige Fleisch zwischen zwei Hälften eines luftigen Burger Brötchens zu einer Portion Liebe mit ganz viel Geschmack. Heute zeige ich euch deshalb das Rezept für eine Burger-Variante, die Soul Food statt Fast Food ist. So simpel und so gut. Also Mund auf, zupacken und genießen!

Für das Patty:

  • 500 g fettreiches Rindfleisch
  • (Z. b. Rinderbrust oder Nacken)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g getrocknete Tomaten
  • 25 g gemischte Kräuter
  • (Z. B. Schnittlauch, Petersilie, Thymian)
  • Salz a. d. Mühle
  • Pfeffer a. d. Mühle
  • Pflanzenöl zum Einfetten des Grillrosts

Für die Chips:

  • 200 g gemischte Süßkartoffeln, verschieden fleischig
  • Pflanzenöl zum Ausbacken

Für den Belag:

  • 150 g geräucherter, gepökelter Schweinespeck
  •  (Alternativ 12 Scheiben Frühstücksspeck)
  • 1 rote Gemüsezwiebel
  • 1 Handvoll gemischter Sommersalat
  • 100 g bunte Cocktailtomaten
  • 150 ml BBQ Sauce
  • 4 Brioche Burger Brötchen

 

Zubereitung:

Bei diesem Rezept verwenden wir wieder den Grill. Das heißt, ihr heizt zunächst den Grill mit Deckel für mittlere bis hohe Hitze (ca. 200°C) vor.

Für das Patty schneidet ihr das Fleisch in grobe Würfel und lasst es dann mit der mittleren Lochscheibe durch den Graef Fleischwolf. Danach geht’s ans Gemüse. Zwiebel und Knoblauch werden geschält und gewürfelt. Die Tomaten werden ebenso klein geschnitten. Die Kräuter werden gewaschen und fein geschnitten. Nun vermischt ihr alle Zutaten miteinander und schmeckt mit Salz und Pfeffer ab. Daraus formt ihr dann vier gleich große Patties.

Danach bereiten wir die Chips für den Belag vor. Dazu werden die Süßkartoffeln mit dem Graef Alleeschneider auf Stufe 1 der Länge nach in feine Scheiben geschnitten. In einer Pfanne wird Öl erhitzt, in dem bei ca. 145°C die Scheiben knusprig gebacken werden. Sind die Chips fertig, lasst ihr sie auf Küchenpapier abtropfen und würzt sie anschließend mit Salz und Pfeffer.

Was wäre ein Burger ohne Bacon! Für die knusprigen Speckstreifen schneidet ihr den Speck zunächst mit dem Graef Allesschneider auf Stufe 2 der Länge nach in dünne Scheiben. Die Zwiebel wird bei indirekter Hitze ca. 20 Minuten geschlossen gegrillt. Die Cocktailtomaten werden halbiert und der Salat verlesen.

Nun bereiten wird den Grill für die Patties vor, indem das Rost mit Öl gefettet wird, damit das Fleisch nicht hängen bleibt. Die Patties werden dann bei direkter Hitze von jeder Seite drei bis vier Minuten gegrillt. Auf gleiche Weise wird der Speck für zwei bis drei Minuten knusprig gegrillt. Zum Schluss grillt ihr die halbierten Burger Brötchen mit der Schnittfläche nach oben. Die fertige Zwiebel wird geschält, halbiert und in fingerdicke geschnitten.

Und nun in den Endspurt! Die Hälften der Burger Brötchen werden mit BBQ-Sauce bestrichen. Die untere Hälfte des Brötchens wird mit dem Salat und den Zwiebeln und Tomaten belegt. Darauf setzt ihr das Patty, auf das ihr anschließend die Speckstreifen legt. Zuletzt verteilt ihr ein paar Chips darauf und schließt den Burger mit der zweiten Hälfte. Dazu serviert ihr die restlichen Chips.

Auch wenn der Burger jetzt fast zu schön aussieht, um ihn zu essen – greift zu und genießt jeden Bissen!

Kalt gemacht

Ein Burger allein ist schon was Feines. Aber da man bekanntlich nicht auf einem Bein stehen kann, serviere ich dazu einen erfrischenden Eistee mit mindestens ebenso viel Bums im Geschmack. Auf diesen spritzigen Begleiter möchte ich im Sommer nicht verzichten. Grüner Tee, Inger, Limetten und Orangen vereinen sich zu einem (großen) Glas Kurzurlaub. Mahalu, wie man auf der Insel sagt!

Für den Eistee:

  • 500 ml Wasser
  • 2 EL losen grünen Tee
  • 25 g Ingwerscheiben
  • 4 EL Honig
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 Bio Limette
  • 1 Bio Zitrone
  • 1 Bio Orange
  • 150 g Crash Eis
  • 8 cl Campari (Bitter)

Bevor es an den Eistee geht, bereiten wir die Gläser dafür vor. Um das Getränk kalt zu halten, stellt ihr sie in ein Gefrierfach.

Die Grundlage für unseren Eistee ist natürlich – Tee. Dafür bringt ihr das Wasser zum Kochen und lasst darin den Tee sowie den Ingwer für sechs bis acht Minuten ziehen.

Danach gießt ihr den Tee durch ein Sieb, sodass die Ingwerscheiben und Teeblätter gefiltert werden. In den Tee rührt ihr den Honig und den Saft und stellt das Getränk anschließend kalt.

Die Zitrusfrüchte werden heiß abgewaschen und in Spalten geschnitten. Diese verteilt ihr dann auf vier kalte Gläser. Darauf verteilt ihr das Crushed Ice und gießt das Ganze mit Campari auf.

Und was wäre Eistee ohne Tee? Zum Schluss gießt ihr den Inhalt der Gläser mit dem zuvor abgekühlten Tee auf.

Denkt dran – im Sommer ist viel Trinken wichtig! Besonders, viel Eistee. Lasst es euch schmecken!



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