Der letzte Schliff

Der letzte Schliff

Messerschleifen war über Jahrhunderte ein eigenes Handwerk, wenn nicht gar eine Kunst. Dieses Kunsthandwerk kann heute jeder mit einem wirklich scharfen Ergebnis selbst ausüben.

Ich habe Küchenchef Reiner Neidhardt gefragt, was er von stumpfen Messern hält: „Akkurat schneiden kann man nur mit scharfen Messern. Außerdem geht’s schneller und das Unfallrisiko ist geringer, weil man weniger Druck ausüben muss.“

Viele Restaurant-Köche lassen daher regelmäßig einen professionellen Messerschleifer kommen. Der kommt leider nie zum richtigen Zeitpunkt. Einige Messer sind noch scharf, wiederum andere gehören schon seit Wochen geschliffen.

„Mit elektrischen Messerschärfern können wir diese Arbeit heute bei Bedarf und sehr viel schneller selbst erledigen“. Das gilt erst recht für den heimischen Koch, für den sich das Gerät nach wenigen Messerschleifrunden bereits rechnet.

Diamonds – sind des Messers beste Freunde

Neben der jahrzehntelangen Erfahrung mit Klingen aller Art gibt es vor allem drei Gründe für die Qualität unserer Messerschärfer:

  • Fast alle Modelle (bis auf CC80 und Pronto) verfügen über hochpräzise, elastische Winkelführungen für jede Messerqualität.
  • Anstelle von Stahl verwenden alle Graef-Messerschärfer Diamantstaub auf ihren Schleifscheiben. Dadurch minimiert sich der Materialabtrag am Messer und die Scheiben können viel langsamer laufen. So entsteht an der Messerklinge weniger Reibung und sie glüht nicht aus.
  • Die Keramikstufe für das Abziehen und Polieren am Ende des Schleifprozesses arbeitet im Vergleich zu anderen Schärfern sehr fein, so dass auch dabei kaum Material von der Klinge abgetragen wird.

„In unserer Küche stehen die Messerschärfer immer griffbereit“, erzählte mir Reiner Neidhart. „Die Klinge locker durch die verschiedenen Schleifstufen gezogen und schon ist sie wieder scharf.“



Kommentar verfassen